Geschwindigkeitsmessung mit Radar


Wer ärgert sich nicht darüber, wenn wieder mal eine Zahlungsaufforderung der Polizei ins Haus flattert?
Doch wie funktioniert die Radarmessung genau?
Bei der Geschwindigkeitsüberwachung werden verschiedene Messtechniken eingesetzt.
Die Radarmessung ist die am weitest verbreitetste Art der Geschwindigkeitsmessung.
Mithilfe des Dopplereffekts wird die Geschwindigkeit des Vorbeifahrenden Fahrzeuges erkannt und gemessen.
Der Radarstrahl (der eine Frequenz von genau 24125Hz hat)wird auf das sich nähernde Fahrzeug gesendet. Das Fahrzeug reflektiert diesen Strahl woraus dann über Geschwindigkeitsdifferenz und Zeit die tatsächlich Geschwindigkeit des zum Beispiel Autos ermittelt wird.


Wenn die erlaubte Geschwindigkeit überschritten wurde, wird ein Fotoapparat ausgelöst, der im Normalfall sowohl den Fahrer als auch das Kennzeichen ablichtet.
Die am weitest verbreitete Art der Radarmessung ist die, mittels stationärem Messgerät. Die Anlage besteht aus einem im Gehäuse verbautem Piezosensor und einer Kamera.
Der Sensor kann auch außerhalb des Kastens platziert werden.
Sie sind meisten in Städten oder an Autobahnen zu finden.
Zusätzlich werden auch mobilen Messungen Durchgeführt, wo die Geschwindigkeit mit einem Handgerät gemessen wird. Ist jedoch aufwändiger und es wird Personal benötigt – was durch Standgeräten wiederum eingespart werden kann.
Die Radarmessung wird aber auch dazu eingesetzt, um über eine Anzeigetafel die zur Zeit aktuelle Fahrgeschwindigkeit anzuzeigen. Dies ist meisten in Ortsgebieten oder im Bereich spielender Kinder wie Wohnstraßen, Schulen und so weiter, aufgestellt.

Man kann der Geschwindigkeitsmessung mittels Radar nicht entfliehen – es sei denn man fährt über 253km/h(Galileo Test), dann erfassen einen die standardmäßig eingesetzten Radargeräte nicht. Der Wermutstropfen hierbei: Es reicht die Zeugenaussage eines Polizeibeamten um den Verstoß zu bestätigen…